Hallo liebe Spender und liebe Leser,
zuallererst möchte ich mich von ganzem Herzen für eure großartige Unterstützung bedanken – ohne euch wäre dieses Abenteuer gar nicht möglich!
Ich möchte mich auch aufrichtig dafür entschuldigen, dass dieser erste Bericht etwas auf sich warten gelassen hat. Neben ein paar technischen Startschwierigkeiten mit dem Newsletter brauchte ich die ersten Tage schlichtweg, um all die neuen Eindrücke zu verarbeiten und richtig in Costa Rica anzukommen. Ich hoffe sehr auf euer Verständnis!
Inzwischen bin ich seit zwei Wochen hier und eine neue Erfahrung wird gleich von der nächsten eingeholt. Die ersten anderthalb Wochen wurden von dem Vorbereitungsprogramm meiner Partnerorganisation ACI gefüllt. Das war volles Programm: Von Sicherheitseinweisungen über eine City-Tour bis hin zum Visumsprozess war alles dabei. Zudem habe ich unzählige neue Menschen kennengelernt, zum Beispiel meine Mitfreiwilligen (die sich nach dem Seminar übers ganze Land verteilt haben).
Besonders gut getroffen habe ich es bei meiner Gastmutter Rosi. Ich wohne zusammen mit drei anderen Freiwilligen bei ihr in einer Art kleinen WG. Sie ist echt lieb und macht sehr leckeres Essen. Wir essen die verschiedensten Variationen von Reis mit Bohnen. Ein heimlicher Star im Haus ist ihr Hund Comino: Er ist ein bisschen verrückt und knabbert am liebsten an unseren Füßen – bei seinen kleinen Zähnen ist das aber eher niedlich als nervig.
Seit vier Tagen bin ich nun auch im Office und werde Schritt für Schritt eingearbeitet. Nach den ersten Putzaktionen ging es heute an die eigentliche Arbeit: Wir unterstützen die Organisation bei den „Incoming“- und „Outgoing“-Freiwilligen. Beispielsweise beantworten wir Emails oder werten Datenbanken aus.
Langsam stellen sich auch die ersten kleinen Routinen ein. Ich habe zum Beispiel gelernt, wie das Busfahren hier funktioniert: Man muss dem Bus an oft kaum erkennbaren Haltestellen zu winken, damit er anhält, und beim Aussteigen zieht man drinnen an einer Schnur. Das war vorallem am Anfang für mich sehr neu.
Mit der Sprache klappt es im Alltag schon erstaunlich gut für kleine Gespräche. Im Arbeitsalltag ist das Spanisch aber natürlich noch eine echte Herausforderung.
Wenn ich ehrlich bin: Trotz der vielen schönen Momente ist mir vieles noch fremd und ich fühle mich manchmal selbst noch etwas fremd im Alltag. Das liegt sicher auch an der Sprachbarriere. Aber genau das macht diese Erfahrung für mich so wertvoll und spannend.
Zusammenfassend kann ich sagen: Ich bin gut angekommen, lerne jeden Tag dazu und blicke voller Vorfreude auf die kommenden Monate.
Ein paar erste Eindrücke habe ich euch in den Fotos unten zusammengestellt. Danke, dass ihr an meiner Seite seid!
Liebe Grüße aus Costa Rica,
Eure Lara









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