ICJA-Freiwilligenaustausch weltweit leistet durch internationale Begegnungen und interkulturelle Bildung praktische Friedensarbeit und fördert gesellschaftspolitisches Engagement.
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Im Jahr 1949 entstand das Lernprogramm für junge Deutsche aus der BRD. Nach Beendigung des II. Weltkrieges und Niederschlagung des Nazi-Regimes durch die Alliierten machte es sich das US-State-Department zum Ziel, jungen Deutschen eine neue Weltanschauung zu vermitteln und so zur demokratischen Entwicklung in Deutschland beizutragen. Die Church of the Brethren und ihr Gründervater John Eberly sah im Schüleraustausch ein Lernprogramm für Frieden, Versöhnung, Ökumene und internationale Verständigung aus christlicher Perspektive.
Mittlerweile seit 75 Jahren setzen sich Menschen für den Verein ICJA ein. Dies tuen sie freiwillig und ehrenamtlich. Das Programm ermöglicht es jungen und älteren Deutschen ins Ausland zu gehen und dort in Projekten ehrenamtlich mitzuarbeiten. Genauso ermöglichen sie es Menschen aus aller Welt, das Gleiche in Deutschland zu tun.
ICJA ist im internationalen Dachverband ICYE, der „Federation of National Committees“ in „the International Cultural Youth Exchange“, sind der ICJA und 35 Partnerorganisationen weltweit zusammengeschlossen. Innerhalb dieses Netzwerks findet der Großteil des Austauschprogramms des ICJA statt. Die internationale Föderation wird von einem Büro in Berlin koordiniert, dem International Office. Über den ICYE ist der ICJA an verschiedene internationale Institutionen angeschlossen, wie z.B. an die UNESCO, die Europäische Kommission oder auch das Coordinating Committee of International Voluntary Service. Für seine Arbeit erhielt der ICYE 1987 von den Vereinten Nationen die Auszeichnung zum Internationalen Friedensbotschafter.
